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Häufig gestellte Fragen

Fragen & Antworten

Zuschüsse & Kostenerstattung

Rechtliches

wichtige Hinweise

Fragen und Antworten: 

Wir liefern Ihnen Gewissheit.

Bei Betreuungswelt Mahlke können Sie sich zu 100% auf Transparenz und Ehrlichkeit verlassen. Häufig an uns gerichtete Fragen finden Sie unten stehen aufgelistet. Für alles Weitere sprechen Sie uns gerne gezielt an.

Zuschüsse und Kostenerstattung: 

Alles zum Thema Kostenübernahme

Sie müssen die Kosten für Betreuungs- und Pflegepersonal nicht alleine tragen! Seit dem 01. Januar 2017 werden pflegebedürftige Personen einem von fünf Pflegegraden zugeordnet. Nach dieser Zuordnung bemisst sich die Höhe des Zuschusses, welchen Sie durch die Pflegekassen erhalten.

Wer legt den Pflegegrad fest?

Der Pflegegrad wird durch den medizinischen Dienst der Kassen festgelegt. Mithilfe des neuen Begutachtungsverfahrens (NBA) wird die Pflegebedürftigkeit anhand von sechs Modulen festgelegt, u.a. werden die Mobilität und die Möglichkeit zur Selbstversorgung bewertet. Für jeden Bereich vergibt der Gutachter Punkte. Diese werden am Ende aufaddiert, aus der Summe ergibt sich dann die Einstufung des Pflegegrades.
Ziel dieser Reform ist es, die Benachteiligung von Personen mit Demenz gegenüber körperlich erkrankten Versicherten zu beseitigen.

Alle bereits mit einer anerkannten Pflegestufe bewerteten Pflegebedürftigen werden nicht erneut begutachtet. Bei ihnen wird von Seiten der Krankenkasse automatisch eine Einstufung in den nächsthöheren Pflegegrad, bei demenzerkrankten den übernächsten, vorgenommen.

Bisherige PflegestufePflegegrad

Beeinträchtigung

Bisher nicht vorhanden1Geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit
0/12Erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit
1 mit E.A./23Schwere Beeinträchtigung der Selbständigkeit
2 mit E.A./34Schwerste Beeinträchtigung der Selbständigkeit
3 mit E.A/ 3 mit Härtefall5Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Die Betreuungswelt hilft Ihnen, bezahlbar ein lebenswürdiges Umfeld zu erhalten. 

Nachfolgend eine Aufstellung über die Leistung der Pflegekassen für den jeweiligen Pflegegrad:

Pflegegrad 10,- € monatlich*
Pflegegrad 2316,- € monatlich
Pflegegrad 3545,- € monatlich
Pflegegrad 4728,- € monatlich
Pflegegrad 5901,- € monatlich

* Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 haben keinen Anspruch auf Pflegegeld und Pflegesachleistungen. Es besteht allerdings ein Anspruch auf 125,- € monatlich als Kostenerstattung für Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Zusätzlich können bei Verzicht auf Pflegesachleistungen durch ambulante Pflegedienste 1612,- € Verhinderungspflegegeld in Anspruch genommen werden. Dies dient als Ausgleich, damit Angehörige für die eigene Organisation der Pflege entschädigt werden. Darüber hinaus können 50% des Leistungsbetrages für die Kurzzeitpflege (bis zu 806,- €) für die Verhinderungspflege ausgegeben werden. Damit steigt die jährliche Verhinderungspflege auf insgesamt 2418,- € und ist in unserer Beispieltabelle auf den Monat herunter gerechnet.
Außerdem können 20% der gesamten Kosten, bis maximal 4000,- € jährlich, steuerlich geltend gemacht werden. Dies entspricht monatlich ca. 333,- €.

Leistungen der Pflegeversicherung

Stand: 2017 | Alle Angaben ohne Gewähr

LeistungenPflegegrad 1

PG 2

PG 3PG 4PG 5Bemerkung

Pflegegeldleistung § 3 7 SGBXI

-

316,- €

545,- €728,- €901,- €

Auch für private Betreuung (Osteuropa) + ggf. Vz KZP- u. 1/1 Verhinderungspflegeleistung,
wenn übrig

Pflegesachleistung § 36 SGB XI

Kein Anspruch, aber Entlastunqsbetrag von 125,- € kann eingesetzt werden

689,- €

1.298,- €1.612,- €1.995,- €

Bis zu 40 % der Sachleistung
können für „anerkannte
Unterstützungsleistungen“
eingesetzt werden.

Vollstationäre Pflege § 43 SGB XI

125,- €

770,- €

1.262,- €1.775,- €2.005,- €

Rechtsanspruch (auch bei
teilstationär) auf Maßnahmen der Betreuung und Aktivierung (§43b)

Betreuungs- und Entlastungsleistung § 45b SGB XI

125,- €

125,- €

125,- €

125,- €

125,- €

Bis Juni eines Jahres rückwirkend
für 18 Monate kumulierbar.
Einzusetzen für:
- Tages-, Nacht-, teilstationäre Pflege
- Kurzzeit- / Verhinderungspflege
(Kost, Logis, Investitionskosten)
- anerkannte „Anqebote zur
Unterstützunq im Alltaq“ Iß 45a)
- anerkannte Haushalts- und
Serviceangebote
- anerkannte Helfer, -Alltagsbegleiter

Kurzzeitpflege § 42 SGB XI

Kein Anspruch, aber Entlastunqsbetrag von 125,- € kann eingesetzt werden

1.612,- €

125,- €125,- €125,- €

+ 100 % nicht verbrauchter Leistung der Verhinderungspflege (= 3.224,- €), Pflegegeld wird zur Hälfte weiter gezahlt (max. 8 Wochen)

Verhinderungspflege

§ 39 SGB XI

Kein Anspruch, aber Entlastunqsbetrag von 125,- € kann eingesetzt werden

1.612,- €1.612,- €1.612,- €1.612,- €

+ 50 % nicht verbrauchte Leistung der KZP (= 2418,- €), Pflegegeld wird zur Hälfte weiter gezahlt (max. 8 Wo)

Tages- und Nachtpflege § 41 SGB XI

Kein Anspruch, aber Entlastunqsbetrag von 125,- € kann eingesetzt werden

689,- €1.298,- €1.612,- €1.995,- €

+ 100 % Pflegegeld und 100 %
Pflegesachleistung. In ambulant betreuter WG nur bei Nachweis, dass die Pflege in der WG ohne teilstationäre Pflege nicht in ausreichendem Umfang gegeben ist.

Zusätzliche Leistungen amb., betreuter Wohngruppen (Wohngruppenzuschlag)

§ 38a SGBXI

214,- €214,- €214,- €214,- €214,- €

Damit kann eine Person finanziert werden, die in der Pflege-WG zum Beispiel organisatorische,
betreuende oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernimmt.

Wohnraumanpassung

§ 40 SGB XI

4.000,- €4.000,- €4.000,- €4.000,- €4.000,- €

Pro Maßnahme - ändert sich die Pflegesituation, können bei Bedarf neue Maßnahmen beantragt werden.

Pflegehilfsmittel

§ 40 SGB XI

40,- €40,- €40,- €40,- €40,- €

40,- € pro Monat für z.B.
Einmalhandschuhe,
Desinfektionsmittel, ...

Pflegeberatung § 7a SGBXIAnspruchAnspruchAnspruchAnspruchAnspruch

Pflicht der Pflegekasse, anerkannte Pflegeberater für individuelle Pflegeberatung zu benennen

Beratungseinsatz

bei Pflegegeld § 37, Abs. 3 SGB XI

Beratung kann in Anspruch genommen werden1/2 -

jährliche Pflicht

1/2 -jährliche Pflicht1/4 -jährliche Pflicht1/4 -jährliche Pflicht

Beratungseinsatz ist bei
Inanspruchnahme von Pflegegeld
zur Überprüfung der Versorgung
Pflegebedürftiger Pflicht!

Beratung zu

Palliativ-Versorgung

AnspruchAnspruchAnspruchAnspruchAnspruch

Beratungsanspruch gegenüber den Krankenkassen zur Palliativ- und Hospizversorgung, Vorsorge (z.B. Vollmachten, Patientenverfügung)

Rechtliches: 

100%ige Rechtssicherheit

Viele Angebote im Bereich 24h Betreuung sind rechtlich nicht einwandfrei und häufig sehr schwer zu durchschauen.

Alle durch „Betreuungwelt“ vermittelten Betreuungs- und Pflegekräfte sind legal angestellt, bezahlen Steuern, leisten Sozialabgaben und sind versichert. Risiken wie Schein-Selbstständigkeiten sind dadurch von vornherein vollkommen ausgeschlossen.

Ein Hinweis dafür, dass die Vermittlung 100%ig legal erfolgt, ist die behördliche Entsendebescheinigung aus dem Entsendungsland. Die Betreuungskraft kommt zu Ihnen und ist beim osteuropäischen Arbeitgeber angestellt. Die Entsendung von Dienstleistungspersonal ist seit der Erweiterung der EU möglich. Die rechtliche Grundlage hierfür bildet die Dienstleistungsfreiheit. Diese ist gesetzlich eindeutig geregelt und gewährt allen Beteiligten absolute Rechtssicherheit.

Rechtlicher Rahmen der 24 Stunden Betreuung

Die durch „Betreuungswelt“ vermittelten Betreuungs- und Pflegekräfte aus Osteuropa sind zu 100% legal beschäftigt.
Das Vermittlungsangebot osteuropäischer Betreuungskräfte ist mittlerweile unüberschaubar geworden. Daher ist für die Betroffenen und deren Angehörige die Seriosität und Solidität der Anbieter kaum einzuschätzen.

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Beschäftigungsmodelle für Kräfte, die in der 24 Stunden Betreuung in Ihrem Haushalt tätig sind.

  1. Anstellung des Betreuungspersonals
    Innerhalb der EU gilt für jeden Arbeitnehmer die Niederlassungsfreiheit. Ein solches Arbeitsverhältnis ist sozialversicherungspflichtig, wobei die osteuropäische Pflegekraft Steuern und Abgaben in Deutschland leistet. In diesem Fall tritt die Familie, in der die Pflegekraft tätig ist, als Arbeitgeber auf – Mit allen Rechten und vor allem Pflichten. Dazu gehören Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubs- und Weihnachtsgeld , Berufsgenossenschaftsbeiträge, der gesetzliche Mutterschutz, die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen insbesondere Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Unfallversicherung.Diese Variante ist sehr aufwändig, bürokratisch und unflexibel und in der Praxis kaum umzusetzen.
  2. Entsendung des Pflegepersonals aus Osteuropa nach dem Entsendegesetz
    In diesem Fall ist die Betreuungskraft direkt im Heimatland, bei einer osteuropäischen Firma angestellt. Von dieser Firma wird die Kraft für einen bestimmten Zeitraum nach Deutschland entsendet. Sämtliche Arbeitgeberpflichten obliegen in diesem Fall dem osteuropäischen Unternehmen. Dort ist die Betreuungskraft gesetzeskonform angemeldet, fest angestellt und sozialversichert, dass heißt selbstverständlich auch krankenversichert. Der Nachweis der legalen Entsendung erfolgt in Form eine sogenannten A1 Formulars. Dieses wird von der ausländischen Zollbehörde ausgestellt. Das dauert ca. 2-3 Wochen und legitimiert den Aufenthalt der osteuropäischen Betreuungskraft.Der größte Nutzen besteht in diesem Fall für Sie in der Flexibilität, und in der Kostenersparnis.

Wichtig für Sie ist ein Ansprechpartner vor Ort, der Ihre Sprache spricht, der alles Notwendige unternimmt um Sie bestmöglich zu unterstützen, und dem Sie nicht zuletzt auch Vertrauen schenken können.

Wir, von Betreuungswelt Mahlke, vermitteln Ihnen bezahlbare, erfahrene und liebevolle Betreuungskräfte auf einer rechtlich völlig einwandfreien Basis.

9 wichtige Hinweise: 

Was es zu beachten gibt, bevor Sie sich eine 24-Stunden-Betreuung ins Haus holen.

  1. Überprüfen Sie, ob Sie einer 24 Stunden Betreuungskraft die erforderlichen Räumlichkeiten bieten können. Ein eigenes Zimmer zum Schlafen sowie eine Badezimmermitbenutzung sind zwingend erforderlich.
  2. Erstellen Sie gegebenenfalls einen Fragenkatalog, damit wir alle Ihre Unklarheiten beseitigen können.
  3. Definieren Sie ein Monatsbudget für die 24 Stunden Betreuung.
  4. Holen Sie sich Auskünfte zu möglichen Zuschüssen, zum Beispiel durch die Pflegeversicherung, ein.
  5. Welche Bedürfnisse hat die zu betreuende Person und welche Anforderungen haben Sie an die Betreuungskraft? Teilen Sie uns dies anhand des FRAGEBOGENS mit. Bei Unklarheiten zu den Fragen des Bogens oder wenn Sie Rückfragen zu diesem haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung oder befragen Sie Angehörige oder den Hausarzt.
  6. Prüfen Sie unser Angebot. Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit oder müssen Anpassungen erfolgen?
  7. Unterzeichnen Sie die Vertragsunterlagen.
  8. Freuen Sie sich auf die liebevolle Unterstützung aus Osteuropa…
  9. … und heißen Sie die 24-Stunden-Betreuungskraft nur wenige Tage später bei sich willkommen.

"Dank der Hilfe von Betreuungswelt Mahlke kann ich weiterhin zu Hause meinen Garten genießen."

Ermöglichen auch Sie Ihren Liebsten glücklich zu leben!

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